Dienstag, 31. Mai 2016

(Buch-)Review: American Psycho

Ich bringe hiermit mal wieder meine ganze schöne (mehr oder weniger) Ordnung durcheinander, aber da ich zu diesem Buch so immens viel zu sagen habe, braucht es definitiv einen eigenen Post!

Ich muss vorab sagen, dass ich das Buch schon vor einer ganzen Weile aus einem Bücherschrank mitgenommen habe und vorher rein gar nichts davon gehört hatte. Ich hab mich also lediglich aufgrund der Zusammenfassung auf der Rückseite dafür entschieden und mir nichts weiter dabei gedacht...
Mittlerweile weiß ich, dass das Buch schon ein paar Jährchen alt und relativ bekannt ist und von dem, was ich mitbekommen habe, ziemlich stark polarisiert - zwischenzeitlich sogar mal indiziert war (aber was heißt das schon, Stichwort Rammstein).


Ich habe an diesem Buch so einige Wochen gehangen und mehrfach ernsthaft überlegt es abzubrechen. Andererseits wollte ich wissen, wie es aus geht, auch wenn es mir ein bisschen davor graute... Mich hat wohl noch nie ein Buch neben und v.a. auch nach dem Lesen so stark beschäftigt und regelrecht verstört.
Jetzt aber mal Butter bei die Fische - ich versuche, nicht all zu viel zu spoilern, wobei der Inhalt aber auch nicht so sehr im Vordergrund steht. Man muss das Buch dazu einfach selbst lesen, aber dazu später mehr.

Um es mal kurz und knapp zu sagen: Das Buch besteht zur Hälfte aus endlosen langweiligen Oberflächlichkeiten und zur anderen Hälfte aus den brutalsten, sehr detaillierten Beschreibungen von etlichen Morden. So heftig hätte ich das nicht für möglich gehalten und es hat mich wirklich regelmäßig geschüttelt und auch im Nachhinein noch verfolgt. Zwischendurch hatte ich gerade vor diesen Kapiteln richtige Angst und hoffte, mich erst mal weiter durch irgendwelche einschläfernden Auflistungen von Modemarken, Gourmet-Essen oder CD-Beschreibungen lesen zu können. Diese Details, die mich gerade im ersten Drittel uuuunheimlich genervt haben - da wusste ich ja nicht, was noch folgt.


Insgesamt ist das Buch sehr flach geschrieben und besonders durch diese unverhofften Wechsel vom einen Extrem zum anderen wird diese sehr krasse Atmosphäre noch verstärkt. Zunächst werden die grausamen Verbrechen auch nur nebensächlich erwähnt. Zudem wird man dadurch verwirrt, dass man auch mal direkt angesprochen wird ("Was meinen Sie?"), es zum Teil an ein Drehbuch erinnert ("Bildausschnitt") oder auch manche Sätze mittendrin abgebrochen werden. Es war für mich einfach sehr seltsam zu lesen, weshalb ich auch nie sonderlich viele Seiten an einem Stück "geschafft" habe.
Den Protagonisten Patrick Bateman kann man nur als personifizierten Albtraum bezeichnen und dabei ist seine großkotzige, arrogante Art noch das kleinere Übel.

Eigentlich besteht das Buch nur immer wieder aus Wiederholungen bestimmter Aspekte, mit kleinen Abwandlungen (ein anderes Restaurant, ein anderes Gegenüber o.ä., aber sehr ähnliche Handlungen und Gespräche). Wenn man es mal ganz neutral betrachtet fällt auch auf, dass es gar keine große Spannungskurve gibt und dadurch wirkt es auf der einen Seite sehr monoton, was wieder in starkem Kontrast zu den perversen und wortwörtlich ekelerregenden seitenlangen Tötungsschilderungen steht.


Ich habe das Gefühl, mich nun auch zu wiederholen... Jedenfalls habe ich mich irgendwann gefragt, ob die Geschichte überhaupt auf irgendetwas hinführt (wie gesagt: kein Spannungsaufbau). Darauf will ich jetzt eigentlich gar keine genaue Antwort geben, denn vielleicht gibt es ja tatsächlich jemanden, der sich das Buch antun möchte. "Antun" deshalb, weil ich sehr mit mir ringe, es guten Gewissens jemandem zu empfehlen. Es ist natürlich jedem selbst überlassen, Zartbesaitete werden daran wahrscheinlich aber keine Freude haben!!!

Es fällt mir sehr schwer, mich auf eine Bewertung festzulegen. Das Buch war ganz anders als ich erwartet hatte, es hat mich wirklich fertig gemacht, und das sage ich jetzt nicht nur so. Ich bin immer noch sprachlos und glaube, gar nicht die richtigen Worte dafür finden zu können, was dieses Buch in mir ausgelöst hat.
Wenn es rein um den Unterhaltungswert ginge (so wie ich sonst auch bewerte), wäre von meiner Seite aus höchstens ein Stern, wenn überhaupt, angemessen. Ich muss aber zugeben, dass ich im Nachhinein doch irgendwie davon fasziniert bin. Ich kann es schlecht ausdrücken, aber gerade diese Stimmung, die das Buch bei mir hinterlassen hat, ist einzigartig. Es ist mal was ganz anderes und würde sogar so weit gehen, es als Kunstwerk zu bezeichnen. Dass überhaupt jemand in der Lage war, diese Seiten zu verfassen, ist mir unbegreiflich.
Ich hoffe, ich habe mich jetzt insgesamt nicht zuuu dramatisch ausgedrückt (alles Ansichtssache) und hoffe auf weitere Meinungen zum Buch :)

Es gibt wohl auch einen passenden Film, von dem ich gelesen habe, dass die richtig brutalen Szenen größtenteils fehlen, aber irgendwie habe ich mich da noch nicht ran getraut. Auch hier scheint man sich nicht einig zu sein, von grandios bis grottenschlecht habe ich viiiele Bewertungen gesehen,..

Hat noch jemand American Psycho gelesen? Wie war euer Eindruck?

Samstag, 28. Mai 2016

Rheinsteig Etappe 04

Hui, da ist meine Pause doch ein bisschen länger geworden... Deshalb ist die Wanderung, um die es heute gehen soll, auch schon ein paar Wochen her.

Ich war wieder auf dem Rheinsteig unterwegs und zwar nun etwas weiter südlich, da ich die Etappen aus dem Siebengebirge schon abgeklappert hatte. Also sollte es von Linz nach Bad Hönnigen gehen.
So früh war ich am Wochenende wohl lange nicht mehr vor der Tür (ich war nämlich morgens noch fix etwas Proviant einkaufen); es war noch richtig schön leer und v.a. ruhig draußen, das sollte ich öfters machen!

Mit dem Zug ging es nach Linz (Rhein), wo, wie ich im Nachhinein herausgefunden habe, zu dem Zeitpunkt das "Internationale Drehorgelfest" stattfand. Genau danach sah es in der Stadt auch aus, ich war erst ganz verwirrt :D Die Altstadt von Linz ist sehr schön, da hab ich mir dann doch anders als sonst etwas mehr Zeit gelassen.
Ich war froh, dass ich den Zuweg zum Rheinsteig recht schnell gefunden habe, aber irgendwas ist dann wohl doch schief gelaufen...

(erster) Aufstieg
Ich war mir irgendwann ziemlich sicher, dass das der Zuweg für die vorherige Etappe nach Bad Honnef (also Süd-Nord) ist. Es ist mir mittlerweile schon häufiger passiert, dass ich zwar ein Rheinsteig-Symbol gesehen habe, aber einfach nicht wusste, ob das nun zum Weg Richtung Süden oder Norden gehört. Besonders wenn man mal vom Weg abkommt, ist das nicht ganz so optimal, da die Richtung eben nicht gekennzeichnet wird.

Ich bin dann aber nicht direkt umgekehrt, sondern einfach ungefähr in südliche Richtung gegangen. Eigentlich kann man sich dabei ja immer ganz gut am Rhein orientieren und ich war überzeugt davon, ganz bald wieder auf den "richtigen" Rheinsteig zu treffen...
Als ich dann aber immer weiter vom Rhein weg gelaufen bin, hab ichs aufgegeben. Und dann (warum erst dann?) bin ich auf die glorreiche Idee gekommen, mich einfach per google maps zu einem der aufgelisteten Zwischenziele (Kaiserberg) navigieren zu lassen. 


Auch wenn das ein paar Kilometer und etliche Höhenmeter mehr bedeutete, hab ich so endlich auf den richtigen Weg gefunden. Und die Aussicht von dort oben ist wirklich toll!!!
Es war wieder ein sehr sonniger Tag und so war ich froh, dass es dann erst mal weiter durch den Wald (und bergab) ging.


Bei dieser Tour ist mir erstmals richtig aufgefallen, dass dieser Wanderweg wohl doch im großen und ganzen nicht sooo abgeschieden ist. Irgendwie logisch, wenn man quasi (mal mehr, mal weniger) parallel zum Rhein wandert. Aber im Siebengebirge war das etwas anderes. Hier bekommt man doch größtenteils Geräusche von Autos, Zügen u.ä. mit und zum Teil geht der Weg selbst sogar komplett durch Orte durch.
So war es an diesem Tag mit Dattenberg; das ist nicht partout negativ, schließlich wäre ich sonst wahrscheinlich nie in diesem Ort gelandet, aber fürs "Wanderfeeling" ist es dann doch etwas seltsam, wenn dann so ein Teil der Strecke durch eine Wohnsiedlung geht.


Was mir allerdings auch mal wieder aufgefallen ist: man trifft beim Wandern lauter gut gelaunte und freundliche Menschen :D Das ist ein echter Gegenpol zu den gelangweilten, griesgrämigen bis hin zu gereizten Leuten, die einem sonst oft im Alltag (zB. in der Bahn) begegnen und tut auch mal gut!

Auf der Strecke liegen ziemlich viele Aussichtspunkte, an denen man auch gut rasten kann. Bloß in der Sonne habe ich es an diesem Tag nie sonderlich lange ausgehalten, sondern mich dann lieber in den Schatten verkrümelt ;)


Ich habe jetzt nicht jede Aussicht festgehalten, da Bilder dem ganzen sowieso nicht gerecht werden und somit die Gefahr besteht, dass dann ein "das sieht doch eh alles gleich aus"-Gefühl aufkommt. Das versuche ich auf jeden Fall zu vermeiden, weil die Realität absolut anders aussieht. Die Natur-Liebhaber unter euch werden das vilt. verstehen, ich persönlich finde jedenfalls, dass man bei so einer Wanderung verdammt viel sieht und man sich den Tag kaum abwechslungsreicher gestalten kann!

Klasse fand ich auch diese Schilder, die häufig an den Aussichtspunkten angebracht waren:


Bei mir ist es schon öfter mal der Fall, dass ich mich frage, worauf ich da überhaupt blicke ;) Je nach Wetterlage kann das natürlich auch eingeschränkt sein, aber ich finde es immer super, unterwegs auch was über die Gegend zu erfahren!

Hier habe ich dann mal eine längere Mittagspause eingelegt für die ich mir am Vorabend eine Bulgur-Gemüse-Pfanne vorbereitet hatte:


Nachdem ich dann noch mal vom Weg abgekommen bin (story of my life, das kann ich euch sagen), war es gar nicht mehr so weit.
Ich glaube mein Problem ist, dass ich zwischendurch einfach abschalte und intuitiv weitergehe. Oder vilt. so, wie ich es gern hätte... Jedenfalls achte ich dann gar nicht mehr so stark auf Wegweiser oder Symbole und irgendwann (spätestens an der nächsten Kreuzung) fällt mir dann auf, dass die schon länger nicht mehr zu sehen waren. Bis jetzt hat mich das aber noch nie davon abgehalten, weiter zu machen, es ist ja schließlich auch kein Wettkampf, den es zu gewinnen gilt - da würde ich kläglich scheitern.

Blick auf Bad Hönningen
Dann kam auch so langsam Bad Hönningen in Sicht. Als ich dann am Schloss Arenfels angelangt war, habe ich überhaupt nicht daran gedacht, dass die Tour noch ein Stück weiter gehen könnte. Wahrscheinlich lag es auch an den vorherigen Umwegen, dass ich mich dann schon an den Abstieg gemacht habe. Ich glaube aber, dass das eigentlich nicht der ganze Weg war und werde den Teil beim nächsten Mal unbedingt nachholen.
Die Aussicht über das Schloss, die Weinberge und Bad Hönningen ist sicher traumhaft, also kann ich mich schon mal auf die fünfte Etappe freuen :)

Schloss Arenfels
Ich habe mir überlegt, mal darüber zu schreiben, was ich generell so alles mitnehme zum Wandern. Ich hab zwar nicht übermäßig viel Erfahrung, aber mittlerweile weiß ich doch schon jedes Mal ziemlich genau, wie ich mich am besten vorbereite, was anziehe, einpacke etc. Habt ihr da Interesse?

Und übrigens habe ich mir vor kurzem die App komoot heruntergeladen, mit der man (u.a.) Wandertouren planen, aufzeichnen, teilen und ähnliches kann. Ich blicke da noch nicht ganz durch, aber dort habe ich ebenfalls ein paar interessante Touren (abseits vom Rheinsteig) gefunden, über die ich dann vilt. in den nächsten Monaten berichten werde :) Kennt und/oder nutzt jemand von euch diese oder ähnliche Apps?

Habt ein grandioses Wochenende! Irgendwelche besonderen Pläne?

Sonntag, 15. Mai 2016

Aufgebraucht #1/16

Hui, dieses Mal haben sich meine leeren Produkte aber wirklich über einen langen Zeitraum angesammelt... Dadurch sind nun auch mal etwas andere Sachen dabei, aber seht selbst.

Ich starte aber mal mit den ganz typischen Kandidaten: Duschgel, Handcreme und Deo ;)


Ich bin selbst verwundert, dass es nur ein einziges Duschgel geworden ist. In letzter Zeit habe ich aber anders als sonst viel durcheinander benutzt und ausprobiert. Vom Isana Violet Passion Duschgel war ich etwas enttäuscht, da der Duft letztendlich doch vielmehr blumig als fruchtig war. Und die Konsistenz der Isana Duschen mag ich ja sowieso nicht besonders gerne...

Die alviana Handcreme Soft fand ich ganz in Ordnung, aber kein unbedingtes Must-Have. Die Pflegewirkung war ganz gut, aber wie erwartet war sie doch ziemlich fettig und ist daher laaange nicht eingezogen. Also eher etwas für die Übernacht-Pflege.

Das Deospray in der Probegröße kann ich gar nicht weiter beurteilen, da ich nicht viel davon benutzt habe. Es ist mir mal wieder passiert, dass es sich wie von Zauberhand selbst entleert hat; kennt ihr das?


Die Badekörnchen waren leider ein totaler Flop; irgendwie haben die überhaupt nichts getan und zudem noch hauptsächlich muffig gerochen -.-
Die Body & Soul Feuchtigkeitsmaske fand ich hingegen klasse! Sie duftet ganz toll und macht die Haut schön weich. Die Pflegewirkung war bei mir sehr gut, ich hatte das Gefühl, die Haut hat die Pflege so richtig "aufgesaugt".

Jetzt geht's weiter mit Haarprodukten - ja tatsächlich! Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich zufällig an das Volumen Styling Spray von John Frieda geraten bin. Haarstyling ist nicht so meins und da ich sowieso nur selten föhne, hab ich dieses Spray auch nur sehr selten verwendet. Der Duft war ganz angenehm, aber den Effekt fand ich jetzt nicht so groß, dass ich es mir nachkaufen würde.
Das Balea Trockenshampoo hätte ich eigentlich ganz gerne nachgekauft, aber bei DM nur noch jeweils eins für blonde und braune Haare gesehen. Schade, dass es diese universale Variante jetzt wohl leider nicht mehr gibt!


Ich weiß nicht so recht, was ich vom Syoss color refresher halten soll. Den Geruch empfand ich als leicht "männlich" und auf der Kopfhaut hat der Schaum leider etwas gebrannt. Allerdings hab ich ihn zuletzt sowieso nur noch in der unteren Hälfte der Haare verwendet, weil er die Haare irgendwie platt macht / beschwert. Es ist auch so gedacht, dass man ihn anstelle einer Spülung verwendet und die gebe ich schließlich auch nicht in den Ansatz. Demnach kann ich leider nicht so richtig was damit anfangen und vor allem finde ich den Effekt schwer zu beurteilen. Positiv anzumerken ist aber, dass die Flasche bei mir für über 10 Anwendungen gereicht hat, und das bei ziemlich großen Portionen!

Die Balea Bodylotion war ein Geschenk und ich hab mich sehr gefreut, da ich bereits das Deospray aus dieser Reihe mochte. Für eine Bodylotion fand ich den Duft aber nicht ganz passend (die Kombination frischer und cremiger Geruch). Die Lotion ist sehr flüssig und lässt sich daher problemlos verteilen, die Haut wird aber eher nur minimal gepflegt. Die kleine alverde Körperbutter fand ich wie immer klasse. Besonders für Reisen ist die super, denn man kann sie für praktisch alles verwenden (zB. Hand- oder Fußcreme).

Ein ständiger Begleiter im Laufttraining war dieses Arnica Aktiv-Gel. Das habe ich meiner Mutter stibitzt und weiß daher gar nicht, woher es stammt. Die Konsistenz war tatsächlich sehr gelig, es ist schnell eingezogen und war leicht kühlend. Meine Beine haben sich wirklich etwas entspannter angefühlt als sonst, aber das könnte auch lediglich auf die damit verbundene Massage zurückzuführen sein...


Ein paar Probesachets sind wie immer auch dabei. Dazu will ich gar nicht allzu viel sagen. Das einzig interessante war für mich im Grunde die CD Dusche Glücksgefühl; da war ich positiv überrascht. Der Duft passt besonders gut in den Frühling und hätte ich nicht noch jede Menge Duschprodukte aufzubrauchen, wäre das eine Überlegung wert!

Gesichtspflege
Langsam neigen sich die Reserven meines Lieblings-Gesichtswassers von rdl zu Ende :( Mittlerweile habe ich mir testweise die neue Mizellen-Variante gekauft, aber ich glaube, dem werde ich noch eine Weile nachtrauern! Die alverde Heilerde Waschcreme zählt wohl auch zu den von mir meist nachgekauften Produkten. Auf Dauer trocknet sie meine Haut aber etwas aus und Make-up lässt sich damit auch eher schlecht entfernen.
Leider kein Nachkaufkandidat ist die rdl natural Tagescreme. An sich bin ich damit gut zurecht gekommen, aber mit der Zeit hat sie mich doch genervt. Die Creme hinterlässt nämlich ein ziemlich pappiges Gefühl auf der Haut; besonders als Make-up-Grundlage mochte ich sie daher weniger.

Meine liebste Mascara ist mal wieder leer und sie ist einfach so viel besser als alles andere, was ich bisher probiert habe. Ich kann euch definitiv empfehlen, die Catrice Glam & Doll Mascara mal auszuprobieren. Derzeit bin ich wieder bei der wasserfesten Variante angelangt.


Die beiden essence Eyeliner sind zwar nicht aufgebraucht, aber mussten jetzt einfach entsorgt werden. Der schwarze gel eyeliner (01) war der erste Eyeliner überhaupt, mit dem ich zurecht gekommen bin und auch auf der Wasserlinie hab ich ihn gerne verwendet. Ihr seht, ich habe ganz schön viel benutzt, aber er ist mit der Zeit so trocken geworden, dass man das jetzt vergessen kann.
Über den liquid ink eyeliner waterproof hab ich mich JEDES Mal geärgert und hab es nun einfach aufgegeben, auch wenn ich erst wenig davon verwendet hatte. Waterproof hin oder her, der fängt bei mir z.T. schon kurz nach dem Auftrag immens an zu krümeln. Auf den ganzen Tag gesehen ist die Haltbarkeit einfach nur schlecht, ich kann euch nur davon abraten!

Besonders bei Wimperntusche und Eyeliner würde es mich mal interessieren, was eure Lieblinge sind. Habt ihr schon "euer" Produkt gefunden, dass ihr immer wieder nachkauft?


Zuletzt habe ich mal wieder ein paar Nagellacke aussortiert. Diese hier sind alle schon sehr alt und auch viel von mir benutzt worden, irgendwann sind sie aber auch durch verdünnen nicht mehr zu retten. Nunja, kein Grund zur Trauer, in meiner Sammlung hab ich noch mehr als genug Farben ;)

Da ich mir ein paar Tage eine Auszeit gönne, sage ich mal bis nächste Woche & wünsche euch noch ein schönes Pfingstwochenende! 

Montag, 9. Mai 2016

Der April im Rückblick

Ich hoffe, ihr hattet alle einen guten Start in die neue Woche :) Stellt euch schon mal auf einen Roman ein, denn über letzten Monat habe ich ganz schön viel zu berichten...

Ganz zentral im April war für mich der anstehenden Halbmarathon. Anfang des Monats ging es mir so mittelmäßig; mir war oft flau im Magen und ich habe auf den HM zurückgeführt. So eine Nervosität kannte ich bisher gar nicht, aber sie hat sich im Anschluss so unbemerkt verflüchtigt, wie sie auch gekommen ist.
Nach meinen ausführlichen Berichten zum gesamten Weg dahin will ich gar nicht mehr viel dazu sagen. Es war einfach ein ganz besonderer Tag für mich! Und es ist unglaublich, dass das gerade mal einen Monat her ist, es kommt mir vor wie eine Ewigkeit!


Seitdem war ich erst ein Mal wieder laufen und das auch erst ein paar Wochen später. Ich bin seit laaangem noch mal meine kleine Runde abgelaufen, mit der ich hier in Bonn angefangen habe und es hat so gut getan! Ich hatte zwar im Training auch viele tolle Läufe, aber so befreit bin ich wohl dieses Jahr noch nicht gelaufen. Einfach mal zu schnell loslaufen, weil ich Lust drauf habe und es irrelevant ist, ob ich nach 2 km schon abbrechen muss. Ich habe dann aber sogar noch den letzten (5.) Kilometer voll gemacht und nach den ganzen langen Läufer kommt es einem vor wie ein Katzensprung :D


Vor ein paar Wochen habe ich außerdem mit meinem Masterstudium begonnen. Eigentlich gibt es zwar momentan im Vgl. mit dem Rest des Semesters noch recht wenig zu tun, aber schon nach der ersten Vorlesung war ich direkt wieder kurzzeitig überfordert. Das war der typische Informations-Overkill, den ich noch zu gut aus dem allerersten Semester kenne ;)
Die Fächer sind alle ganz interessant, allerdings bin ich im Moment leider sehr verunsichert, ob ich nicht doch versuchen soll, zum WS den Studiengang zu wechseln. Es liegt thematisch sehr nah beieinander und da ich noch nicht konkret weiß, was ich nach meinem Studium machen möchte, fällt mir die Entscheidung so schwer.
Abgesehen davon bin ich wieder gut im Studienalltag angelangt; habe einige neue Leute kennen gelernt und auch das frühe(re) Aufstehen bereitet keine Probleme. Vilt. liegt das am Frühling, aber im Moment fühle ich mich meistens sehr fit und energiegeladen.


Purer Grüntee hat mir früher nie besonders geschmeckt, weshalb ich mich da bisher auch kaum heran gewagt habe. Dann bekam ich den dennree China Sencha geschenkt und war sehr überrascht. Er schmeckt irgendwie schön frisch und leicht, "mild" ist denke ich ein ganz guter Ausdruck dafür. Zusammen mit einem Kräutertee Zitrone wird daraus außerdem ein ganz toller Eistee.

Links seht ihr meine momentanen Food-Favoriten. Den Veggie-Aufschnitt gab es bei unserem Aldi monatelang nicht und im April habe ich mich dann mit mehreren Packungen versorgt :D Den mag ich besonders gerne auf gemischten Sandwiches, zB. mit Salat, Gurke, Aufstrich, Pesto, o.ä.
Sehr gut dazu passt auch Ajvar, wobei ich das zu so ziemlich allem essen könnte.

Und dann wären da noch diese beiden Gewürzmühlen:


Ich wollte schon immer mal geräuchertes Salz ausprobieren und die Kombination gefällt mir sehr gut (von geräuchertem Pfeffer hatte ich vorher aber noch nie gehört). Ich nutze sie hauptsächlich zum Würzen von Tofu und spare mir somit den Räuchertofu ;) Ganz so intensiv ist der Geschmack nicht, aber es ist eine ganz gute Alternative.
Die Hot & Spicy Gewürzmischung habe ich lange Zeit kaum benutzt und stattdessen ganz klassisch auf Chiliflocken zurückgegriffen. In den letzten Wochen hab ich sie aber geliebt; in Gemüsepfannen, Suppen, Salaten oder auch über Brotaufstriche. Es ist damit definitiv schwerer, es mit der Schärfe zu übertreiben - was mir vorher leider einige Male passiert ist...

Ich kann gar nicht glauben, dass es erst ein Jahr her sein soll, dass ich nun regelmäßig Fahrrad fahre. Mir ist allerdings aufgefallen, dass ich nicht nur Busfahrten damit ersetze, sondern auch kurze Wege, die ich ansonsten zu Fuß gegangen wäre. Dadurch und auch durch die Tatsache, dass ich die letzten Monate keinen festen Tagesablauf / nur wenige feste "Termine" hatte, bin ich leider immer weniger zu Fuß unterwegs.
Da ich definitiv wieder aktiver werden möchte und btw durch dieses Video zusätzlich dazu motiviert wurde, - es kam einfach exakt zur richtigen Zeit - hab ich mich für regelmäßiges Schritte zählen entschieden. Und ehrlich gesagt dachte ich bislang immer, dass das nur mit extra Schrittzähler oder einem dieser gehypten Fitnessarmbänder funktioniert (beides keine Option für mich!).


Durch das obige Video von Luise bin ich dann auf eine Vielzahl an Apps aufmerksam geworden. Vorab sei gesagt: Ja, es ist eigentlich schade, dass es erst eine App braucht, um sich mehr zu bewegen. Aber im Grunde ist es doch besser so, als gar nicht. Und ich kann es immer selbst wahnsinnig schlecht einschätzen, was ich so im Alltag laufe...
Nunja, links (und mittig) das ist die Pacer App und rechts S Health, was alle Samsung Nutzer kennen dürften, man aber anscheinend auch auf andere Geräte laden kann. Ob es an der App selbst liegt oder daran, dass ich nun mal kein Samsung Handy habe: bei S Health hängt sich mein Schrittzähler regelmäßig auf -.- Abgesehen davon ist es eine viel umfangreichere App und nimmt daher enorm viel Speicherplatz in Anspruch, weshalb ich euch eher zu Pacer raten würde.

Anfangs habe ich die 10.000 nur sehr selten erreicht, dazu musste ich mich immer etwas zwingen, aber ich gehe jetzt definitiv viiiiel mehr als je zuvor. Vor allem bin ich dadurch auch viel mehr draußen! Ich würde mich nicht als Stubenhocker bezeichnen, aber an freien Tagen, an denen dann schlimmstenfalls noch Muskelkater, viel zu tun, schlechtes Wetter u.ä. zusammenkommen, kommt es eben auch mal vor, dass ich den ganzen Tag in meiner Wohnung verbringe.

Aussicht vom Geisberg
Aber das möchte ich jetzt unbedingt ändern, und das Tracking ist für mich persönlich ein guter Start! In den letzten Wochen hat sich diesbezüglich ganz schön viel bei mir geändert. Selbst wenn es mal geregnet hat, war ich zum Teil auch am Wochenende morgens als erstes eine Runde spazieren. Wozu ich mich früher immer etwas überwinden musste, das mache ich jetzt unheimlich gerne.

Somit habe ich auch im April vieles zu Fuß erledigt, wo ich sonst zum Fahrrad gegriffen hätte. Ich habe keine Ahnung, ob das gesundheitlich einen Unterschied macht, aber die Überlegung ist vilt. auch leicht übertrieben. Jedenfalls möchte ich versuchen, noch stärker auf den ÖPNV zu verzichten!


Der Frühling ist endlich so richtig bei uns angekommen. Und so langsam mausert er sich außerdem zu meiner liebsten Jahreszeit! Ich habe es geliebt, endlich auch mal ohne Jacke das Haus verlassen zu können. Im Moment hat man ja sogar schon das Gefühl, der Sommer klopft an die Tür; noch wärmer bräuchte es aber gar nicht mehr zu werden, wenn es nach mir ginge ;)

Meine liebsten Lieder der letzten Zeit sind:

Linkin Park – Given up
Schmutzki – Meine Party
Schmutzki – Rodeo
Disturbed – Down with the Sickness
The Intersphere – Relations in the Unseen 



Diese Mascara von rival de loop young habe ich kürzlich ausprobiert, da das Bürstchen meiner Lieblingsmascara ähneln soll. Das tut es tatsächlich, aber da hört es dann auch schon mit Gemeinsamkeiten auf. Der Effekt hat mich doch sehr enttäuscht, denn er ist (besonders im Vergleich zur catrice Glamour Glam & Doll) minimal. Wobei ich auch nicht gegen ein schönes natürliches Ergebnis habe, aber auch das bekomme ich hiermit nur selten hin. Und das, wo ich früher immer dachte, das Bürstchen zeichnet eine gute Mascara aus!


Die Variante von Catrice (rechts) kostet ja nun auch nicht die Welt, deshalb hätte ich mich gar nicht verleiten lassen sollen, etwas anderes zu probieren. Außerdem habe ich in letzter Zeit STÄNDIG tränende Augen und kann wasserlösliche Wimperntusche daher sowieso vergessen.

Und rechts seht ihr meinen neuen Nagellack: trend it up 370. Ich war schon länger auf der Suche nach einer solchen Farbe und bin jetzt schwer verliebt ♥ Besonders der schnelle Auftrag hat mich positiv überrascht und auch die Haltbarkeit finde ich für den Preis in Ordnung.



Ansonsten habe ich im April auch wieder viel Zeit mit Tee trinken und abwarten lesen verbracht (bei Interesse findet ihr die Bücher und meine Meinung dazu hier). Sowohl gemütlich zu Hause als auch draußen im Park o.ä. liebe ich es, mir dafür Zeit zu nehmen. 
Mit dem kindle lässt es sich sogar im Gehen relativ gut lesen :D Leider bin ich jetzt erst mal wieder eine Weile auf gedruckte Bücher beschränkt. Allerdings hab ich auch hier noch einiges vor mir:


Das ist nur ein Teil der Bücher, die ich in Zukunft noch vor mir habe. Durch eines davon kämpfe ich mich seit ca. zwei Wochen und ich schätze, dazu schreibe ich sogar eine separate Rezension. 

Habt ihr Empfehlungen, was ich davon als nächstes lesen sollte :) ? Lasst mich gerne wissen, wie euer April so war!

Mittwoch, 4. Mai 2016

Latenight WIAW ;)

Puh, ich hatte heute wirklich einen langen Tag... Glücklicherweise konnte ich aber einen Teil davon draußen verbringen - absolut Pflicht beim momentanen Traumwetter.

Dank dem morgigen Feiertag habe ich nun aber ein laaanges Wochenende vor mir; perfekt um mal wieder ein bisschen Chaos zu beseitigen und Energie zu tanken!

Ich muss euch zuallererst mein gestriges Wahnsinnsessen zeigen. Das war ebenfalls nach einem recht langen Tag, an dem ich übrigens ständig schon überlegt hatte, was es nachher wohl zu essen gibt :D Macht ihr das auch?


Das Beste daran war definitiv die rote Linsen - Suppe / Soße! Die ist mir sehr gut gelungen und ich könnte mich wirklich rein legen ♥ Das Fladenbrot konnte man sehr gut rein dippen und dazu gabs noch Salat (Feldsalat, Gurke, Kidneybohnen) und ein paar übrige Frühlingsrollen.
An der Soße muss ich mich unbedingt noch mal versuchen, die war richtig schön würzig. Evtl. bekomme ich dann auch ein gutes Rezept zusammen, welches ich mit euch teilen kann!


Links seht ihr meine heißgeliebten Bananenpancakes, inkl. Zimt im Teig. Das ist wohl das von mir am meisten nachgemachte Rezept auf diesem Blog ;)

Ab und zu mache ich aber auch noch Senfsoße, und zwar klassisch mit Ei zu Kartoffeln:


Mittlerweile mache ich die aber meistens so Pi mal Daumen, mische mittelscharfen und süßen Senf und verwende Maisstärke anstelle des Mehls.

Salate ♥
Links: Fertiger Salatmix mit etwas Fetakäse und angebratenem Tofu
Rechts: Feldsalat mit Champignons und Mini-Frühlingsrollen

Expectation vs. Reality ;)
Hier habe ich mich am "Geeisten Kaffeeschaum" aus dem Thermomix Grund-Kochbuch versucht. Ein echter Traum!!! Der war tatsächlich noch viel besser als erwartet. Beschreiben würde ich es als Eiskaffee, der von der Konsistenz in Richtung Slush-Eis geht ♥

Bratkartoffeln + Gurkensalat
Resteverwertung ;) Pellkartoffeln schmecken am zweiten Tag leider manchmal nicht mehr so super, aber "verbraten" klappt immer ganz gut. Bei mir gehören dazu immer auch Zwiebel und Knoblauch.

Das wohl letzte Bild meiner tollen großen Müsli-/ Obst-/ Suppenschüssel (R.I.P.) ist dieses:

Haferbrei mit Birne 
Ja, mein Verschleis an Müslischalen und Tassen ist leider nicht ganz unerheblich... Aber sowas ist mir echt noch nie passiert: Vor ein paar Tagen ist sie mir aus der Hand gefallen, und zwar 1. gerade nachdem ich gestaubsaugt und meine Yogamatte schon auf dem Boden ausgebreitet hatte und 2. als ich sie aus der Mikrowelle heben wollte (mit warmem Haferbrei gefüllt also!!!)
Ich kann euch sagen, das war eine Wahnsinns-Sauerei; die Scherben (und der Haferbrei!) waren in der halben Wohnung verteilt. In dem Moment konnte ich ganz und gar nicht glauben, dass Scherben angeblich Glück bringen sollen...


Tomate-Mozzarella mag ich mittlerweile am liebsten fast ganz ohne Dressing. Ich brauche nur ein ganz bisschen Olivenöl und Balsamico (oder Himbeer-Essigcreme) on top. Den Salat hab ich auf getoastetem Brot gegessen.

WIAW - New



Ich wünsche euch ein fantastisches Wochenende! Bis bald.

Sonntag, 1. Mai 2016

Ausgelesen im April

Ich bin mittlerweile total im Lesefieber! Was Anfang des Jahres als "hm, vielleicht ist das nur wieder eine Phase" angefangen hat, ist jetzt wieder zu einer richtigen Leidenschaft geworden. 

Im April habe ich ganze fünf Bücher ausgelesen. Überraschenderweise, da ich Mitte des Monats noch am zweiten Buch hing :D


Mein erstes Buch war Das Seelenhaus von Hannah Kent; ein Geschenk, bei dem ich mir nicht sicher war, ob es mir gefallen würde. Ich kenne mich mit Buchgenres absolut nicht aus, jedenfalls ist es eine Erzählung, die Anfang des 19. Jahrhunderts spielt.

Erst zum Schluss habe ich erfahren, dass es auf wahren Gegebenheiten beruht. Solche Bücher sind natürlich immer schlecht zu beurteilen, meine Meinung beruht also nur auf dem Unterhaltungswert.


Wie die Zusammenfassung schon sagt, wird rückblickend eine Geschichte erzählt. Parallel erfährt man aber auch, was in der Gegenwart passiert. Letzteres fand ich größtenteils sehr langatmig. Es ist nicht viel passiert, hat sich einfach lange gezogen. Der Fokus liegt hier aber (im Mittelteil) auch auf der zurückliegenden Geschichte.

Es fällt mir schwer, viel zu dem Buch zu sagen. Auf die Auflösung/ das Ende war ich schon gespannt und deshalb habe ich es auch nicht frühzeitig abgebrochen, aber insgesamt hat mich die Geschichte leider einfach nicht so gepackt. Rückblickend war es so lala; ein Buch, was ich als "ganz nett" betiteln würde, aber von mir aus wohl nicht weiterempfehlen würde. Daher vergebe ich nur 2,5 von 5 Sternen.

Weiter ging es mit dem vierten Harry Potter: eigentlich einer meiner Lieblingsteile, aber irgendwie hab ich laaaaange daran gelesen.


Vilt. lag das auch daran, dass das in der Woche nach dem HM war und gleichzeitig das Semester angefangen hat; jedenfalls war ich ständig müde und bin nie weiter als ein paar Seiten gekommen... Aber wie gesagt hängt das glaube ich nicht mit dem Buch zusammen.

Das hat mir nämlich sehr gut gefallen und hat ganze 5 Sterne verdient! Ich finde in diesem Teil sieht man so richtig den Beginn des "Kampfes" kommen, um den sich die ganze Reihe schlussendlich dreht. Das ist mir vorher nie so aufgefallen. Vor allem die letzten Kapitel waren für mich irgendwie besonders, weil schon hier ein gewisser Zusammenhalt aufgekommen ist und man schon sehen konnte, wer sich auf welche Seite stellt.

Mit dem nächsten Buch habe ich dann wieder "aufgeholt". Ich hatte noch knapp eine Woche bis ich den kindle vorerst wieder an meine Mutter abtreten musste und hab mich daher für ein E-Book entschieden. Nichtsahnend wollte ich meinen ersten Fitzek lesen und zwar Die Therapie.


Warum zum Teufel hab ich damit so lange gewartet? Ich war schon nach dem Epilog vollkommen gefesselt und hab es dann tatsächlich an einem Tag durch gelesen. Das ist mir noch nie passiert, aber dieses Buch lies sich einfach nicht aus der Hand legen :D

Die Spannung ist von Anfang bis Ende da, da es eine sehr verworrene Geschichte ist. Man spürt förmlich, dass sich nachher alles ganz anders auflöst als man im ersten Moment denken könnte. Jede Menge Gelegenheiten zum Miträtseln also. Mein einziger Kritikpunkt war dann leider die Auflösung. Ich kann es schlecht beschreiben, aber irgendetwas hat mir daran (nicht inhaltlich, sondern von der Umsetzung her) nicht ganz gepasst. Das Ende kam irgendwie zu plötzlich und hat einfach ein seltsames Gefühl bei mir hinterlassen. Deshalb gibt es einen kleinen Abzug und "nur" 4,5 Sterne von mir. Dennoch kann ich euch das Buch nur ans Herz legen und freue mich schon auf weitere Bücher von Sebastian Fitzek!!!


Ich hatte also noch Zeit für ein weiteres E-Book und habe dann den zweiten Teil von Die Tribute von Panem (Gefährliche Liebe) gelesen - definitiv auch ein 5 Sterne-Buch!

Bei diesem Buch konnte ich mich wirklich an kaum etwas aus dem Film erinnern. Lediglich in der Mitte kam mir mal etwas bekannt vor (Stichwort Uhr), aber ansonsten war das alles nochmal neu für mich. Wie schon beim ersten Teil finde ich diese so andere Welt, die Gesellschaft und die damit verbundene Problematik sehr gut beschrieben und verdeutlicht.
Besonders die Zwickmühle, in der Katniss ist, konnte ich sehr gut nachempfinden. Überhaupt konnte ich mich gut in sie hinein versetzen und ihre Unentschlossenheit und diversen Ängste verstehen.


Außerdem ist mir erst durch die Büche die Beziehung zwischen ihr und Peeta (bzw. die Dreiecksbeziehung) klar geworden, das war mir allein durch die Filme immer ein Rätsel.
Wie aus der Beschreibung schon hervor geht, kommt das Ende sehr abrupt. Bei > 90% sind sie noch mitten in den Spielen und dann ist plötzlich Schluss und man will unbedingt sofort wissen, wie es im dritten Teil weiter geht. Zu schade, dass ich den auch nur als E-Book habe, mich also noch etwas gedulden muss...

Zuletzt hab ich mich noch einem sehr kurzen Buch gewidmet, was ebenfalls ein Geschenk war: 
6 Uhr 41 von Jean-Philippe Blondel. Insgesamt sind es nicht mal 200 Seiten, wobei das zur Abwechslung mal ganz gut war. Man konnte auch mal zwischendurch ein paar Seiten lesen und hatte dabei nicht das Gefühl in diesem Tempo ewig dafür zu brauchen :D


Für mich war dieses Buch mal was ganz anderes, denn eigentlich spielt es sich innerhalb weniger Stunden ab (wenn überhaupt) und die Handlung an sich ist fast gleich null. Klingt seltsam, ist auch so. Es werden hauptsächlich abwechselnd die Gedanken zweier Personen geschildert und es ist tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig so völlig ohne Interaktion...


Irgendwie habe ich mich ein bisschen außerhalb der Zielgruppe gefühlt bei dieser Geschichte. Es ließ sich ganz locker lesen, hat mich aber nicht sonderlich bewegt.

Das Ende hat mich dann aber doch überrascht und zum schmunzeln gebracht, aber da verrate ich jetzt nicht mehr. Insgesamt fand ich das Buch ganz gut geschrieben; an einigen Stellen wurde mehr oder weniger übers Leben philosophiert, aber eben ohne Wertung und nicht mit platten Sprüchen. Ein paar Abschnitte haben mir da sehr gut gefallen und generell regen die Gedankengänge hin und wieder zum eigenen Nachdenken an.


Schlussendlich ist es aber hier mal wieder so, dass das Buch nicht so ganz meinem Lesegeschmack entspricht. Vor dem Hintergrund bekommt es von mir 3 von 5 Sternen.

Wie ist das denn bei euch, wenn ihr Bücher geschenkt bekommt, die euch so auf den ersten Blick und nach Lesen der Zusammenfassung weniger ansprechen? Ich habe mir bisher immer gedacht "schaden kann es auch nicht" und zwischendurch mal ein etwas anderes Buch finde ich nicht schlecht. Es kann dann lediglich mal ein bisschen länger dauern, dass ich sie mir vornehme ;)

Habt ihr für heute eigentlich spezielle Pläne? LG
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